Kapitalanlagen

Kapitalanlagen

Anlagekommission

Die Portraits der Mitglieder der Anlagekommission finden Sie hier.

Sichere Kapitalanlagen

Bei der GEWERBEPENSIONSKASSE sind Ihre Vorsorgegelder sicher angelegt, da die Kapitalanlage konservativ erfolgt. Dafür sorgen die Grundsätze unserer Anlagestrategie:

1. Breite Diversifikation 

Wir gewichten die konsequente Risikobeschränkung höher als die maximale Rendite. Die Bonität der Gegenparteien prüfen wir sorgfältig. 

2. Hoher Anteil an Direktanlagen in Schweizer Immobilien 

Eigene Immobilien repräsentieren effektiv vorhandene Werte, die beständig und inflationssicher sind sowie reale Sicherheit bieten. 

3. Möglichst viele Direktanlagen

Nur so wissen wir, wo das Kapital tatsächlich investiert ist. Wir verzichten konsequent auf intransparente Anlageinstrumente wie Hedge Fonds oder ähnliches.

4. Laufende Überwachung

Die Anlagekommission beobachtet laufend die Entwicklung der Märkte und unseres Portfolios. Zudem analysiert sie quartalsweise die Anlagemärkte.

Schwankungen an den Kapitalmärkten sind unausweichlich, auch für die GEWERBEPENSIONSKASSE. Bei einem langfristigen Anlagehorizont wie in der beruflichen Vorsorge werden diese Schwankungen jedoch ausgeglichen. Bei der GEWERBEPENSIONSKASSE steigert die vergleichsweise hohe Immobilienquote im Anlageportfolio die Stabilität.

Vermeintlich sichere Anlageformen können sich rasch in risikoreiche verwandeln. Dies zeigen die Beispiele von Griechenland und Irland im Bereich der Obligationen. Deshalb beobachtet die Anlagekommission die Kapitalmärkte laufend und analysiert sie quartalsweise. Falls erforderlich wird augenblicklich und mit sorgfältig gewählten Massnahmen reagiert. So bewahrt die Anlagekommission die grösstmögliche und langfristige Sicherheit der Vorsorgegelder.

Aktuelle Anlagestrategie

Immobilien Schweiz 45 %
Hypotheken 15 %
Obligationen CHF  22 %
Aktien Schweiz 4 %
Aktien Ausland 4 %
Rohstoffe 2 %
Liquidität 8 %
Total 100 %

Informationen zu den einzelnen Anlagekategorien

Immobilien Schweiz

Immobilien sind Realwerte und deshalb wertbeständig und inflationssicher. Die Anlage in Immobilien erfolgt hauptsächlich in eigenen Direktanlagen mit Schwergewicht in Wohnimmobilien.

Hypotheken

Hypotheken werden hauptsächlich an Versicherte und Wohngenossenschaften vergeben.

Obligationen CHF

Bei den Obligationen CHF werden nur erstklassige Schuldner berücksichtigt. Investiert ist hauptsächlich in Obligationen der Eidgenossenschaft, der Kantone, von Kantonalbanken und Raiffeisenbanken sowie in guten Firmen.

Aktien Schweiz

Wir investieren vorwiegend in kollektive Instrumente.

Aktien Ausland

Aufgrund des Weltindexes erfolgt die Anlage in kollektive Instrumente wie Anlagestiftungen, ETF und Fonds.

Rohstoffe

Rohstoffe verbessern die Diversifikation und sind auch ein guter Inflationsschutz. Investiert ist in Fonds und 1 % in Gold.

Liquidität

Für die Liquiditätshaltung werden nur erstklassige Schuldner berücksichtigt wie Postfinance, Kantonalbanken, Migros Bank, Bank Coop und Raiffeisenbanken.

Firmeneigene Wertschwankungsreserve

Sämtliche Gewinne und Reserven schreibt die GEWERBEPENSIONSKASSE den angeschlossenen Vorsorgewerken auf ihre individuellen Konti gut. So findet keine Verwässerung der Reserven statt, wenn sich weitere Vorsorgewerke bei der GEWERBEPENSIONSKASSE anschliessen. Sobald die Wertschwankungsreserve eines Vorsorgewerks geäufnet ist, kann es selbst über die Verwendung und Verteilung weiterer Überschüsse entscheiden.

Ausübung der Stimmrechte

Pensionskassen unterliegen seit 2015 der Stimmpflicht für börsenkotierte Schweizer Aktien. Die Vorsorgewerke in der Schweiz sind gehalten, ihre Stimmpflicht im Interesse der Versicherten wahrzunehmen. Dazu mussten entsprechende Grundsätze vom Stiftungsrat festgelegt werden. Das Stimmverhalten muss jährlich in einem zusammenfassenden Bericht gegenüber den Versicherten offengelegt werden (Reporting).

Die Umsetzung der VegüV ist im Anlagereglement festgehalten. Die Stimmabgabe erfolgt im Sinne der langfristigen Maximierung des Unternehmenswerts der betreffenden Gesellschaft. Wir orientieren uns daher an den Grundsätzen Rendite, Sicherheit, Liquidität und Nachhaltigkeit. Somit stehen nachhaltige, angemessene Renditen und Wertsteigerungen der Anlagen im Vordergrund. Der Stimmrechtsausschuss, bestehend aus der Geschäftsführung, stimmt selbständig im Interesse der Versicherten ab, sofern der Stiftungsrat nicht eine andere Anweisung erteilt. Bei Kollektivanlagen, die nicht unter die Bestimmungen der VegüV fallen, muss nicht abgestimmt werden. Auf eine direkte Präsenz an den Generalversammlungen wird verzichtet.

Da wir für Aktien Schweiz aus Sicherheitsgründen hauptsächlich in diversifizierte Kollektivanlagen investiert sind und nur sehr wenig Einzeltitel halten, hält sich die Stimmpflicht in engen Grenzen.

Hier können Sie das Stimmverhalten einsehen:

Reporting 2016
Reporting 2015